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Aktuelles

Helmut Gruhn erhält den Motivationspreis 2022 der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe

Alle zwei Jahre zeichnet die Deutsche Schlaganfall-Hilfe mit ihrem Motivationspreis Fachleute, Ehrenamtliche und Betroffene aus, die sich in besonderem Maße für das Thema Schlaganfall einsetzen. Gastgeberin der Preisverleihung in Gütersloh war Stifterin Liz Mohn. „Nirgendwo erlebe ich so viele Momente der Hoffnung wie hier“, sagte die Präsidentin in ihrer Festrede. 82 Nominierungen aus ganz Deutschland gingen in diesem Jahr ein. Eine achtköpfige Jury, besetzt aus Fachleuten und Betroffenen, wählte die Preisträger aus. Prominentes Mitglied der Jury war Sportmoderatorin Monica Lierhaus, seit einer Hirn-OP 2009 selbst schwer behindert. „Es ist mir eine Ehre, diese Menschen auszuzeichnen. Ich finde das bewundernswert, was sie leisten“, sagte die frühere Frontfrau der ARD-Sportschau.

"Helmut Gruhn ist Physiotherapeut aus Leidenschaft“, lobte Laudator Dr. Martin Falkenberg, Chefneurologe aus Bielefeld und Regionalbeauftragter der Deutschen Schlaganfall-Hilfe. „Er ist jemand, der unzählige Patienten, aber auch Therapeuten und Ärzte inspiriert hat.“ In seinem Perzeptionshaus in Hainburg entwickelte er sein „Back-to-life-Konzept“, ein Rehabilitationsprogramm speziell für Schlaganfall-Betroffene. Patienten, die sein Programm absolvierten, loben nicht nur die intensive Therapie, sondern auch die einfühlsame und motivierende Art des Therapeuten. Gruhn behandelt seine Patienten ganzheitlich, koordiniert auch die Behandlung bei anderen Therapeuten. Und er engagiert sich über die Therapie-Stunden hinaus. Da gibt es schon mal einen Tanzkurs in der Praxis oder einen Ausflug ins Fußballstadion – ganz getreu dem Ziel des Programms: Zurück ins Leben.

Der VeBID gratuliert Helmut Gruhn, der seit vielen Jahren neben seiner Arbeit im Perzeptionshaus auch als Bobath-Instruktor tätig ist, zu der Auszeichnung.

Curriculares VeBID Manual des IBITA anerkannten Bobath-Grundkurses ist neu überarbeitet und steht als flipbook auf dieser Website

Der VeBID hat sein Curriculares Manual zur Durchführung der in Deutschland angebotenen IBITA anerkannten Bobathgrundkursen 2022 neu überarbeit und aktualisiert. Kursteilnehmer sowie Interessierte erhalten eine klare Struktur, über den Ablauf des Kurses, sowie dessen Inhalte. 

In 4 Lernbereiche gegliederte Themen, sowie klar definierte Lernziele erleichtern die Orientierung und helfen die Anforderungen, die an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gestellt werden, zu verstehen. Weiterhin finden Sie umfangreiche Literaturangaben. Das Manual ist frei zugänglich und kann bequem als Flipp-Book heruntergeladen werden.

Buchvorstellung: Ein Spaziergang durch ambulante Schlaganfall-Rehabilitation

Helmut Gruhn arbeitet als Physiotherapeut seit über 30 Jahren mit Betroffenen von Schlaganfall. Er wurde 2020 und 2022 für den Motivationspreis der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe nominiert.
Mit einem seiner Patienten, dem international erfahrenen Werbegrafiker und Art Director Albert Schlierbach, hat er ein Sachbuch geschrieben, das sich mit der Rehabilitation nach dem Schlaganfall beschäftigt. Ein Thema, mit dem sich wohl keiner freiwillig beschäftigt. Umso mehr überrascht die lockere, humorvolle, eigenwillige und unkonventionelle Art, wie hier an das Thema herangegangen wird! Das Buch brennt ein kreatives Feuerwerk ab, keine Seite gleicht der anderen, manche sind wie Werbeanzeigen liebevoll durchgestaltet, manche spielen mit Grafiken, Symbolen und Schaubildern, auf einigen steht lediglich ein motivierender oder humorvoller Spruch, auf der nächsten finden sich systematische Ratschläge, detaillierte Tabellen, Fotoserien oder ein ausführlicher Zeitungsartikel. Das Buch ist eine Fundgrube. Es lädt zum Blättern, zum Entdecken, gelegentlich zum längeren Nachlesen, dann wieder zum Lachen ein. Unter der ungewöhnlichen Form verbirgt sich ein ernsthaftes Anliegen: Nach der Entlassung aus der klinischen Rehabilitation werden die meisten Betroffenen von Schlaganfall unzureichend beraten und behandelt. Im Buch finden sich deshalb immer wieder „Informations-Nuggets“, die dazu einladen, aktiv zu werden und die oft schwerwiegenden Folgen des Schlaganfalls mit maximalem Engagement anzugehen. Betroffene und Angehörige erfahren, welche Handlungsmöglichkeiten ihnen zur Verfügung stehen, wie sie die klinische Reha ambulant fortsetzen sollten und konkrete Probleme angehen können. Fotos zeigen realistische Einblicke in den Alltag von Patienten. Doch diese fachlich kompetenten Ratschläge und die teils ernüchternden Bilder verlieren durch die Mischung mit den chaotischen, wild gestalteten und farbenfrohen anderen Seiten ihre Strenge. So spiegelt die Gestaltung des Buches perfekt wieder, was auch die Texte im Kern vermitteln wollen: Betroffene und deren Angehörige sollen gesundheitliche Probleme und Einschränkungen ernsthaft angehen, aber bitte nicht verbittert und verbissen, sondern immer lebensfroh, mutig, offen, frei und voller Lebenslust. Ein extravagantes Mutmacher-Buch, das Optimismus und Hoffnung vermittelt! Aus dem Inhalt:

 - Motivationshilfen für den Alltag 
- Strategieplan für die ersten 6 Monate nach der Klinikentlassung
 - Informationen zu Therapien und der Auswahl von Therapeuten
 - Mut machende, kurze Patientengeschichten
 - Anregungen für ein bewegtes Leben nach dem Schlaganfall 
- Hilfe zur Selbsthilfe, um mit Behörden und Entscheidern umgehen zu können 
- Anleitungen und Hilfestellungen für Angehörige 
- Anlaufstellen und Adressen von Hilfseinrichtungen


Carmen Puschnerus erhält Förderpreis der Vereinigung der Bobath-TherapeutInnen

Die Vereinigung der Bobath-TherapeutInnen hat in diesem Jahr im Rahmen der 46. Fortbildungstagung vom 13. - 14. Mai 2022 in der MSH Hamburg erstmalig den Förderpreis verliehen. Die Preisträgerin ist Carmen Puschnerus, Physiotherapeutin und Bobath-Instruktorin, IBITA. Sie erhielt diesen Preis für Ihre Bachelorarbeit, in der sie sich mit der Umsetzung der S1 Richtilinie "Rehabilitation bei Störungen der Raumkognition bei Neglectpatienten" durch Bobath-InstruktorInnen beschäftigt. 

Entwicklung eines Assessmentinstruments zur Beurteilung der Bewegungsqualität vom Sitzen zum Stehen bei Patient*innen mit Schlaganfall

In der Fachzeitschrift Pflegewissenschaft wurde im März 2021 in neuer interessanter Artikel von Michaela Friedhoff veröffentlicht. Die Veröffentlichung hat folgendes Abstrakt: Für Patient*innen mit Schlaganfall ist die Wiedererlangung der Mobilität von hoher Bedeutung, insbesondere der Bewegungsübergang vom Sitzen zum Stehen. Auf die Bewegungsqualität wurde bisher kein Fokus gelegt. Die Untersuchung beschäftigt sich mit dem Thema, ob eine Schulung in therapeutisch aktivierender Pflege nach Bobath die Bewegungsqualität der Patient*innen beim Aufstehen verbessert. Zur Beurteilung dieses Bewegungsübergangs musste zunächst ein Assessmentinstrument entwickelt und auf seine Validität geprüft werden. Die erste  Überprüfung im Praxisfeld zeigte eine deutliche Verbesserung der Bewegungsqualität aller eingeschlossenen Patient*innen.

Im März diesen Jahres hat die Bika e.V., Bobath-Initative für Kranken- & Altenpflege einen eigenen YouTube Kanal gestartet. Hier werden Videos eingestellt, die Bobath-spezifische pflegerische Interventionen im Umgang mit neurologisch erkrankten Personen darstellen. Gestartet wurde das Projekt mit 2 Videos zu den Themen: Aufsitzen an die Bettkante und Transfer vom Rollstuhl zum Bett. Geplant sind weitere Videos, die in diesem Format angeboten werden sollen.

Eine neue Studie zur Wirksamkeit eines auf dem Bobath-Konzept basierenden individualisierten Lern- und Übungsprogramms wurde 2021 im American Journal of Health Research veröffentlicht

Eine sehr interessante und aufschlussreiche Studie von Eckhardt G., Brock K., Haase G., Ishida T., Hummelsheim H. wurde im März 2021 im American Journal of Health Research unter dem Titel: „An Individualised Learning and Exercise Program Based on the Bobath Concept to Facilitate Goal Achievement in People with Chronic Stroke“ veröffentlicht. Das Abstract zu der Studie finden Sie unter folgendem link: www.sciencepublishinggroup.com/journal/paperinfo

The Bobath-Concept, A case series report, Poster 2021, Gusowski K., Vorovenci F., Flachenecker P.

Ergebnismessung ist ein wichtiger Teil der Bobath-Grundkurse, die nach den IBITA-Richtlinien durchgeführt werden. Die KursteilnehmerInnen lernen verschiedene zum Teil international anerkannte Assessments und dadurch auch den Effekt ihrer Behandlungen kennen. Die Ergebnisse eines Kurses wurden in einem Poster festgehalten, stellvertretend für die Resultate in vielen anderen Kursen. Das Poster „The Bobath-Concept - a case series report“ von Klaus Gusowski Bobath-Basic-Course-Instructor und Flavius Vorovenci, PT, MSc wurde von „Rehabilitation in MS“ (RIMS) akzeptiert und auf der digitalen Jahresversammlung im Herbst 2020 präsentiert. Es wird sichtbar, dass mit dem Bobath-Konzept Patienten mit verschiedenen Diagnosen und unterschiedlichen Krankheitsstadien und Graden an Behinderung mit gutem Erfolg behandelt werden. Das Poster finden Sie im Downloadbereich auf dieser website.

Die Qualitätssicherung für Bobath-Grundkurse ist seit November 2020 auf digital umgestellt

Seit 2006 führt der VeBID eine Qualitätssicherung in den Bobath-Grundkursen in Deutschland und Österreich durch. Die Qualitätssicherung erfasst und überprüft, was und in welchem Umfang, in den Bobath-Grundkursen unterrichtet wurde. Ergebnisse von Gesamtauswertungen der Daten der Qualtiätssicherung wurden in der Vergangenheit schon mehrfach veröffentlicht und zeigten bisher eine große Anzahl von sehr guten Bewertungen. Die Inhalte der Bobath-Grundkurse, die weltweit unterrichtet werden, basieren auf dem Core-Curriculum der IBITA. Dieses ist in Deutschland und Österreich seit 2017 als „Curriculares VeBID Manual für den IBITA anerkannten Bobath-Grundkurs“ veröffentlicht. Darin sind sowohl die Inhalte der Bobath-Grundkurse benannt, als auch die Kompetenzen definiert, die KursteilnehmerInnen als Lernziele erreichen sollen. Unterteilt und definiert sind diese Lernziele in 4 Lernbereiche, die einer ständigen Weiterentwicklung, unter anderem auch in Bezug zu evidenzbasierten und neurowissenschaftlichen Erkenntnissen, unterliegen. Bisher wurde die die Qualitätssicherung anhand eines Fragebogens, der 95 Fragen umfasst, am Ende eines Bobath-Grundkurses schriftlich erfasst. Die Fragebögen wurden anschließend anonym erfasst und ausgewertet. Die InstruktorInnen erhielten danach eine Auswertung zu den einzelnen Kursen und konnten dann sowohl eigene Stärken als auch Schwächen im Kurs anhand der Beurteilungen durch die KursteilnehmerInnen erkennen und dieses Wissen für folgende Kurse qualitätsfördernd einsetzen. Die neue Ära der digitalen Qualitätssicherung erleichtert nun, sowohl für die KursteilnehmerInnen als auch für die InstruktorInnen, diesen Prozess. Der Fragebogen kann nun einfach am Rechner oder Smartphone durch Anklicken eines kurspezifischen Links ausgefüllt und abgeschickt werden. Dieser Prozess geschieht weiterhin anonymisiert und der Datenschutz ist gewährleistet. Der VeBID freut sich auf den Start der digitalen Qualitätssicherung und verspricht sich von dieser Entwicklung, neben den Erleichterungen beim Erfassen der Fragebögen, auch eine weitere Verbesserung der Effizienz der Qualitätssicherung durch die schnellere Verfügbarkeit der Auswertung.

Berta Bobath unter den 10 bedeutendsten Physiotherapeut*innen der Geschichte

Anlässlich des 125. Jahrestages der Gründung der Scociety of Trained Masseuses in the United Kingdom 2019 hat die International Physiotherapy History Association (IPHA) Nominierungen für die weltweit bedeutendsten Physiotherapeut*innen der Geschichte entgegengenommen. Innerhalb der dreiwöchigen Nominierungsphase im Oktober 2019 erreichten die IPHA 355 Nominierungen von 48 verschiedenen Physiotherapie-Persönlichkeiten. Das Projektkommitee erstellte aus diesen Nominierungen eine Liste mit 25 Namen, aus welcher eine Jury die 10 weltweit größten Physiotherapeut*innen auswählte - darunter auch Berta Bobath. Für uns als Vereinigung der Bobath-Therapeuten Deutschland e.V. und als Verein der Bobath-Instruktoren Deutschland und Österreich e.V. (VeBID) ist die Ehrung von Berta Bobath ein besonderer Grund zur Freude. Ihr Vorbild ist für uns Bobath-Therapeut*innen mitbestimmend für unsere berufliche Identität. Und nun wurde darüber hinaus Berta Bobaths Verdienst für die Entwicklung des Bobath-Konzeptes im historischen und internationalen Kontext ausgezeichntet. Ihre außerordentliche Leistung und deren hohe Bedeutung für die Weiterentwicklung der Physiotherapie mit Auswirkungen bis in unsere Gegenwart wurden damit seitens der Jury anerkannt und gewürdigt. Der Artikel zu dieser Wahl ist unter folgendem Link abrufbar: history.physio/projects/greatest/. Katharina von Bistram und Andrea Espai (Vorstand der Vereinigung der Bobath-Therapeuten Deutschland e.V.

 

 

Wichtige aktuelle Information: Ausnahmeregelungen der IBITA bei Bobath-Grundkursen wegen der Corona-Pandemie

Liebe KollegInnen und Kollegen,

aufgrund der aktuellen internationalen Entwicklungen der Corona Pandemie erreichen den VeBID viele Rückfragen. Kursteilnehmer und Veranstalter sind verunsichert und beunruhigt, wie es jetzt mit Ihrem geplanten oder bereits begonnen IBITA anerkannten Bobath-Kurs weiter geht.

Aufgrund von abgesagten bzw. umgeplanten Kursen, reduzierter klinischer Praxis-/ Arbeitszeit, Einschränkungen beim Reisen und bei der Teilnahme an Bildungsveranstaltungen, wird der/die Bobath-InstruktorIn der/die Ihren IBITA anerkannten Bobath-Grundkurs leitet, eine Ausnahmeregelung bei dem IBITA/Exekutivkomitee beantragen, damit in der Zeit der Corona-Pandemie die Einhaltung der Regeln und Vorschriften angepasst werden.

Bei weiteren konkreten Fragen, wenden Sie sich bitte an die/den Bobath-Instruktor die/der Ihren Kurs leitet.

Wir bleiben weiterhin positiv und hoffen, dass bald wieder Normalität im Alltag Einzug findet. Bleiben Sie gesund!

Im Namen der Mitglieder und des Vorstandes des VeBID 

"Physiotherapeuten und Patienten brauchen mehr Schutz"

Im online newsletter von MOBITIPP ist kürzlich eine Interview mit Sigrid Tscharnke zur aktuellen Lage und Situation von Physiotherapeuten und Patienten in der aktuellen Krisensituation mit Coronavirus erschienen.

Mit Klick auf den Link können Sie das ganze Interview lesen.

https://www.mobitipp.de/physiotherapeuten-und-patienten-brauchen-mehr-schutz/

Laden Sie das aktuelle Flip-Book

Der VeBID bietet ein Curriculares Manual zur Durchführung der in Deutschland angebotenen IBITA anerkannten Bobathgrundkursen. Kursteilnehmer sowie Interessierte erhalten eine klare Struktur, über den Ablauf des Kurses, sowie dessen Inhalte. 

In 4 Lernbereiche gegliederten Themen, sowie klar definierte Lernziele erleichtern die Orientierung und helfen die Anforderungen die an den Teilnehmer gestellt werden zu verstehen. Weiterhin finden Sie umfangreiche Literaturangaben. Das Manual ist frei zugänglich und kann bequem als Flipp-Book heruntergeladen werden.

Minussyptomatik - Plussymptomatik

In der Fachzeitschrift Bewegung und Entwicklung Heft 2019- 42.Jahrgang ist ein interessanter Artikel unter dem Namen Minus Symptomatik  - Plus Symptomatik, Motor (re)learrning in der Neurorehabilitation Kompensationsstrategien vs. Funktionserholung erschienen. Die Autoren sind  Gabriele Eckhardt und Gerlinde Haase. Der Artikel ist unter den downloads zu lesen.

Qualitätssicherung für Bobath-Grundkurse von VeBID-Instruktoren in Deutschland

Bobath-Grundkurse unterrichten und vermitteln seit Jahren ein profundes Wissen über Theorie und praktisches Arbeiten in der Neuro-Rehabilitation. Das Bobath-Konzept entwickelt sich dabei beständig weiter und integriert neue wissenschaftliche Erkenntnisse und moderne Übungsansätze.  Im Einklang mit der Internationalen Klassifikation von Funktionsfähigkeit und Behinderung (ICF) der WHO von 2001 ist das Bobah-Konzept zentriert auf die umfassende menschliche Funktionsfähigkeit in allen Lebensbereichen. Die Inhalte der Bobath-Grundkurse sind im Core-Curriculum der IBITA verpflichtend für alle Grundkurse benannt.

2017 hat der VeBID mit dem "curricularen VeBID Manual für den IBITA anerkannten Bobath-Grundkurs“  seine aktuellen Inhalte für die Bobath-Grundkurse in Deutschland veröffentlicht und diese dahingehend überarbeitet und erweitert, dass in 4 Lernbereichen die Lernziele von Kursteilnehmern explizit benannt werden. 

Auch weiterhin ist ein wesentlicher Schwerpunkt in den Bobath-Grundkursen die praktische Arbeit mit und am Patienten, um die Kompetenzen von Kursteilnehmern in der praktischen Anwendung in der Neuro-Rehabilitation zu fördern und weiter zu entwickeln.

Schon seit 2006 unterliegen Bobath-Grundkurse in Deutschland einer Qualitätssicherung. Am Ende jedes, in Deutschland von VeBID-InstruktorInnen gehalten Bobath-Grundkurses, werden in einem umfangreichen Fragebogen quantitativ Daten erfasst, um zu überprüfen ob und in welchem Umfang, die im Core-Curriculum verpflichtenden Inhalte und evidenzbasierten Kernaspekte unterrichtet wurden. Aus den Gesamt-Ergebnissen der Befragung von Grundkursteilnehmern im Jahre 2018 geht hervor, dass beides weiterhin signifikant der Fall ist. 

92,38 % der Befragten waren der Meinung, sehr gute bis ausreichende Informationen erhalten zu haben, 

6,32 % werten mit neutral und im Vergleich hierzu werten nur 

1,3 %, der Befragten zu einzelnen Themen nicht ausreichende oder keine Informationen erhalten zu haben. 

Somit konnten die Ergebnisse  im Vergleich zur letzten Veröffentlichung in einem Peer Review Journal (siehe Hengelmolen-Greb A., 2016, Bobath-Konzept – Überprüfung der Lehrinhalte von Bobath-Grundkursen: Enthält der Lehrplan evidenzbasierte Maßnahmen? Querschnittsstudie, physioscience 2016; 12: 17-25) sogar noch verbessert werden.

 

Die Tabelle der Auswertungen finden Sie im download auf dieser Website. Sollten Sie Fragen zur Qualitätssicherung des VeBID haben, so steht Ihnen Frau Anke Hengelmolen-Greb, M.Sc., Qualitätssicherung VeBID, unter der Email-Adresse anke.greb@bobath-grundkurs.de gerne zur Verfügung. 

 

Aus der Praxis für die Praxis

„ Leitfaden Physiotherapie in der Neurologie“

von Anke Hengemolen-Greb, Msc. Bobath Instruktorin, IBITA , (Hrsg.) und Prof. Dr. med. Michael Jöbges (Hrsg.)

Der Leitfaden Physiologie in der Neurologie unterstützt bei der individuellen Therapiegestaltung und gibt Orientierung in der täglichen Praxis mit neurologischen Patienten.

Ausgehend vom Clinical-Reasoning (CR)-Prozess als Grundlage jeder Therapieplanung und -durchführung werden

  • häufige neurologische Syndrome
  • die neurofunktionellen Systeme
  • sowie Diagnosen und Krankheitsbilder beschrieben

Für die Therapie werden, ganz im Sinne des CR, immer auch die zugrundeliegenden Störungen bzw. betroffenen Systeme einbezogen und berücksichtigt. Ein separates Kapitel stellt die physiotherapeutischen Behandlungsverfahren mit ihren spezifischen Herangehensweisen vor.