Curriculares VeBID Manual 19 3 2 Lernbereich untere Extremität und Lokomotion 3 2 1 Grundprinzipien der bipedalen Lokomotion einschließlich dem aktivitätsbezogenen Ein satz der oberen Extremität Bedeutung des Gehens für den Menschen Merk male Komplexität in Bezug auf automatische und willkürliche Mechanismen Ökonomie und Energieeffizienz der bipedalen Fortbewegung Synchronisation der Körperabschnitte Unterschied zwischen Schlendern Gehen und Laufen Anpassungsfähigkeit an individuelle Erfordernisse unterschiedliche Kontextfaktoren Umweltfakto ren und personenbezogene Faktoren und deren Wechselbeziehung bzw Auswirkungen Restrikti onen und Förderfaktoren Voraussetzungen für das Gehen biomechanisch und neuromuskulär Lehr Lernziele Der TN weiß um den Stellenwert des Gehens für den Menschen bezogen auf die Mobilität Er weiß um die Bedeutung für das Selbstverständnis als Mensch Selbstbild selbstbestimmte Lebensgestal tung Begegnen auf Augenhöhe Motivation Er kennt die besonderen Merkmale des Gehens bezogen auf die alltäglichen Anforderungen Er erkennt die komplexen Herausforderungen die der Alltag durch variables Tempo unterschiedliche Umgebung und zusätzliche Handlungen beim Ge hen bietet Im Besondern leitet er daraus wesentliche Voraus setzungen für das Gehen ab z B die Fähigkeit sich gegen die Schwerkraft aufzurichten auf ei nem Bein zu stehen den Kopf frei zu bewegen und die Arme unabhängig einzusetzen 3 2 2 Relevante Neurophysiologie in Bezug auf Lo komotion Zusammenhang zwischen supraspinaler spinaler und Feedbackkontrolle kortikale und supraspinale Systeme z B prämotorische Kortizes Basalganglien me sencephale lokomotorische Region Formatio reti cularis Cerebellum spinale Systeme zentraler Mustergenerator neural coupling afferente Systeme Visuelle Systeme vestibuläre Systeme Mechanore zeptoren Propriozeptoren efferente Systeme corticoretikulospinales vestibulospinales und corti cospinales System Posturale Kontrolle Lehr Lernziele Der TN versteht den Zusammenhang zwischen su praspinaler spinaler und Feedbackkontrolle Er versteht die neuralen Mechanismen der willkürli chen Schrittauslösung des Richtungswechsels der Wahl des Tempos und der Beendigung des Ge hens Er versteht die neuralen Mechanismen der rhythmi schen Schritterzeugung und deren kontinuierlichen Anpassung Er kennt und benennt in diesem Zusammenhang die einzelnen Bestandteile der neuralen Vernet zung Er ordnet die Bedeutung des corticoretikulospina len System und des vestibulospinalen Systems als Bestandteil posturaler Mechanismen für das Ge hen ein 3 2 3 Posturale Kontrolle für das Gehen Posturale Kontrolle proaktive Mechanismen Corestabilität APA s für den ersten Schritt Die Verlagerung des Körperschwerpunktes Kopf und Blickstabilisierung Einbeinstand Posturale Alignments in allen Abschnitten des Körpers Kopf und Blickstabilisierung Scapula Setting reaktive Mechanismen Schutzschritte Kontrolliertes Fallen Stützbereitschaft der Arme Lehr Lernziele Der TN versteht die Relevanz posturaler Kontrolle für das Gehen Er ordnet die notwendigen Komponenten der pos turalen Kontrolle den unterschiedlichen Anteilen des Gehens zu

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