Curriculares VeBID Manual 13 3 1 2 Internationale Klassifikation der Funktionsfä higkeit Behinderung und Gesundheit ICF Komponenten der ICF Konzept der Funktionsfä higkeit und Behinderung Partizipation Aktivität Körperfunktion und Körperstruktur Konzept der Kontextfaktoren Umweltfaktoren und personenbezo gene Faktoren und deren Wechselbeziehung bzw Auswirkungen Restriktionen und Förderfaktoren Konzept der Leistung und Leistungsfähigkeit Integration der ICF in den klinischen Denkprozess Clinical Reasoning Nutzen und Grenzen des ICF Modells Lehr Lernziele Der TN kennt die Komponenten der ICF und be nutzt die Terminologie im therapeutischen Alltag Er unterscheidet die verschiedenen Komponenten der ICF und versteht die Relevanz der Kontextfakto ren für die Planung und Gestaltung der Neuroreha bilitation Er verwendet die ICF als Grundlage für den klini schen Denkprozess Literatur DIMDI Deutsches Institut für Medizinische Dokumenta tion und Information www dimdi de static de klassi icf WHO International Classification of Functioning Disabili ty and Health ICF Website WHO www who int classifications icf en Accessed Dec 15 2015 WHO Towards a Common Language for Functioning Disability and Health ICF Geneva Webseite WHO www who int classifications icf en 2002 Glässel A Kirchberger I Linseisen E Stamm T Cieza A Stucki G Content validation of the Internation Classifica tion of Functioning Disability and Health ICF Core Set for stroke The perspective of occupational therapists Can J Occup Ther 2010 77 289 302 Finger ME Cieza A Allet L et al ICF Interventionskategori en für die Physiotherapie bei neurologischen Gesundheits störungen Physioscience 2007 3 63 71 Huber E Tobler A Gloor Juzi T Grill E Gubler Gut B The ICF as a way to specify goals and to assess the outcome of physiotherapeutic interventions in the acute hospital J Rehabil Med 2011 43 1650 1977 Rentsch HP Bucher P Dommen Nyffeler I Wolf C Hefti H Fluri E et al The implementation of the International Classificiation of Functioning Disability and Health ICF in daily practice of neurorehabilitation an interdisciplina ry project at the Kantonsspital of Lucerne Switzerland Disabil Rehabil 2003 411 421 3 1 3 Klinische Befundaufnahme und Behandlung Clinical Reasoning Schematische Darstellung des CR Model of Clini cal Practice MBCP Überblick über die subjektiven und objektiven Da ten Entscheidende Hinweise aus dem Bereich Biome chanik Motorik Sensorik Perzeption Kognition Emotion critical cues Analyse der Bewegung z B dyssynergistische und ineffiziente Komponenten Problemlösung Befund des Potentials Erstellung einer Hypothese Zielformulierung Entwicklung und Gestaltung der Behandlung Re Evaluation Bewegungseffizienz qualität quantität Bestätigung oder Widerruf der Hypothese Lehr Lernziele Der TN versteht die Denk und Herangehenswei se im Bobath Konzept in Bezug auf die zugrun deliegende Schädigung der Körperfunktion Kör perstruktur und deren Auswirkung auf Aktivität und Partizipation Er verwendet systematisch allgemeine und spe zifische Beobachtungskriterien des motorischen Verhaltens des Patienten Er benutzt visuelle taktile und auditive Kanäle für die Analyse Er richtet sei ne Beobachtung ebenso auf psychosoziales und emotionales Verhalten Er setzt die Facilitation gezielt ein um die Durchfüh rungsqualität einer Aufgabe oder einen Teilaspekt einer Aufgabe zu analysieren und zu bewerten Der TN reflektiert gemeinsam mit dem Patienten alle gesammelten Informationen und beginnt eine oder mehrere Hypothesen zu entwickeln um das klinische Bild in Gänze zu erfassen unter Berück sichtigung der Kontextfaktoren Basierend auf der funktionellen Bewegungsanaly se und der Reaktion auf fachgerechte Facilitation versteht der TN die Ressourcen und Schädigungen gleichermaßen Er identifiziert das Potential des Patienten für positive Entwicklung im Behandlungs prozess Er entscheidet sich auf der Grundlage der Bewe gungsanalyse und Identifizierung des Potentials für eine schlüssige Arbeitshypothese Er entwickelt gemeinsam mit dem Patienten Zielver einbarungen und formuliert sie nach den SMART Regeln Er plant und gestaltet die Behandlung orientiert auf Aktivität und oder Partizipation um darauf

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