Navigation

„Die Rehabilitation der oberen Extremität im Sinne der Reich-, Greif- und Manipulationsaufgaben auf der Basis der automatischen Posturalen Kontrolle“

Typ: Aufbaukurs
Start: 01.04.2022

Kursgebühr: 740.- €
InstruktorInnen: Heike Abt (Schiemat) MEd.
Doris Kutscher-Meurer

Termine

01.04.2022 - 05.04.2022

Kontakt-Adresse: info@fihh.de

Beschreibung

Unser Alltag stellt uns vor Herausforderungen und Aufgaben welche ein unabdingbares Zusammenspiel von Posturalen Elementen und selektiven Bewegungen der Extremitäten benötigen.

Nach einer neurologischen Schädigung kommt es hier zu großen Veränderungen, welche unsere Patienten im Alltag stark beeinträchtigen können.

Handlungsfähigkeit und Aufgaben Durchführung basieren auf der Aufnahme und Integration von sensorischen Informationen welche die Posturalen Aspekte und die Reich-,Greif und Manipulationsbewegungen ermöglichen. Die Durchführung von Aktivitäten ist also nicht eine reine motorische Aktivität, sondern bedarf der Zusammenarbeit vieler Systeme. Diese Systeme verarbeiten und integrieren Informationen welche den motorischen Plan entwickeln, lenken und die Ausführung der Bewegung durch einen Abgleich mit gespeicherter Bewegungserfahrung kontrollieren. 

Die Frage für neurologisch arbeitende Therapeuten ist: 

  • „Wie kann ich in diesem Prozess sinnvoll nutzen oder gar für das motorische Lernen forcieren?                                    
  • Welchen Einfluss haben die sensorischen Systeme auf die neuro-plastischen Prozesse und wie kann man dies für die Erarbeitung der automatischen Posturalen Kontrolle und der Rehabilitation der oberen Extremität spezifisch nutzen?
  • Welche therapeutische, spezifische Möglichkeiten haben wir die automatische posturale Kontrolle und das Bewegungsspektrum der oberen Extremität zu erweitern und funktionell einzusetzen?

 

Das Kursthema wird an Kurspatienten (Patienten mit Hemiplegie und Patienten mit SHT) analysiert und angewandt.

Lernziele:

Am Ende des Kurse wird der Kursteilnehmer in der Lage sein:

  • Die Rolle des sensorischen Inputs für die Entwicklung der feed-forward Mechanismen der Posturalen Kontrolle auf neuro-physiologischer Ebene zu verstehen
  • Die Rolle der Posturalen Kontrolle für den funktionellen Einsatz der oberen Extremität verstehen
  • Die notwendigen Komponenten für die Reich-, Greif- und Manipulationsbewegungen der oberen Extremität zu erarbeiten
  • Die Reorganisation Strategien des ZNS nach einer Schädigung zu verstehen (sensorisches Remapping)
  • Die Prinzipien des motorischen Lernen verstehen und spezifisch in den klinischen Alltag umsetzen können
  • Den Prozess des clinical reasoning bei Patienten mit neurologischen erworbenen Erkrankungen zu vertiefen und verbessern
  • Verbesserte und spezifischere, klinische Fähigkeiten in der Behandlung, im Rahmen von praktischem Arbeiten unter Supervision der Instruktoren

 

Voraussetzung: erfolgreich abgeschlossener Bobath Grundkurs IBITA anerkannt!

Kursort

Fihh
Hammerbrookstraße 69, D-20097 Hamburg

{content}